1991-2011: Die Ära McGegan

Künstlerischer Leiter: Nicholas McGegan
Geschäftsführer der Händel-Gesellschaft:
Susanne Litfin (1994-1998)
Dr. Benedikt Poensgen (1998-2008)
Geschäftsführende Intendanten:
Dr. Benedikt Poensgen (2008-2010)
Hermann Baumann (2010)
Sandra Hinz (2011)

Zwanzig Jahre lang prägte Nicholas McGegan die Geschicke der Festspiele, 1998 bis 2010 gemeinsam mit Dr. Benedikt Poensgen. In ihre gemeinsame Zeit fiel die Gründung des FestspielOrchesters Göttingen (FOG) 2006 und der Internationale Händel-Festspiele Göttingen gGmbH, die als organisatorischer und rechtlicher Träger der Festspiele 2008 die Händel-Gesellschaft ablöste und deren erster Geschäftsführender Intendant Poensgen wurde. Hatte John Eliot Gardiner mit seinen Vokal- und Instrumentalensembles die historische Aufführungspraxis in Göttingen verankert, stellte McGegan zunächst die Wiederbelebung barocker Inszenierungspraxis in den Vordergrund. Unter seiner Leitung etablierte sich die alljährliche Inszenierung einer Händel-Oper zum Herzstück der Festspiele. Von 2000 an erweiterte Nicholas McGegan das Festspiel-Konzept: Händel-Opern wurden nun im Wechsel von barocken und modernen Inszenierungen präsentiert. Den Festspielzeitraum verlängerte er auf rund zwölf Tage zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten.