2011
Der Brite Nicolas McGegan verabschiedete sich vom Göttinger Publikum mit einer französisch geprägten Festspiel-Ausgabe. Auch wenn Georg Friedrich Händel nie in Frankreich gelebt hat, so ließ er sich in seiner Musik doch intensiv von französischen Formen und dem „französischen Geschmack“ inspirieren. "Vive le Baroque" lautete das Motto, unter dem die Festspiele die Einflüsse der französischen Musikkultur auf Händel beleuchteten. Die Festspieloper „Teseo“ folgt mit ihren fünf Akten und dem Rückgriff auf eine Tragödie von Philippe Quinault am ehesten dem Modell der französischen Oper. Die beiden Oratorien „Athalia“ und „Jephtha“ wurden gemeinsam mit den Händel-Festspielen Halle produziert. Ein besonderes Highlight war der barocke Ballettabend mit der New York Baroque Dance Company auf dem Gräflichen Landsitz Hardenberg.