Hellas!

18.5.–29.5.

Von „Händel“ bis „Hellas!“ war der Weg nicht weit: Wie so viele seiner Zeitgenossen schöpfte schließlich auch Händel für seine Opern und Oratorien aus dem unendlichen Reichtum der griechischen Mythologie.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Festspiele wurde 2023 ein Oratorium in einer szenischen Bühnenfassung präsentiert. Mit Semele kam eines der größten Meisterwerke Händels zur Aufführung, das auf einem der erotischsten und tiefgründigsten Mythen der Antike basiert. Ein weiteres Oratorium, inspiriert von einem der berühmtesten griechischen Superhelden, Hercules, wurde in konzertanter Form unter Mitwirkung des NDR Vokalensembles aufgeführt. Und schließlich das Melodram Medea von Georg Anton Benda, ein Werk, das schon Mozart begeisterte und das in Göttingen gemeinsam mit der fantastischen Schauspielerin Anna Schudt realisiert wurde.

Festspielmagazin 2023

Zurück (Jahre)
23
Sonntag
23. April 2023
St. Paulus-Kirche

Tradition und Neuanfang spiegeln sich in unnachahmlicher Weise im Tageblatt-Chor: Seit vielen Jahren gehört der Sing Along-Gottesdienst zum festen Bestandteil der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen und doch gründet sich der Chor jedes Jahr aufs Neue. So auch in diesem Jahr, wenn sich mehr als 100 Göttinger Sänger und Sängerinnen bewerben, um zusammen unter der Leitung von George Petrou Auszüge aus der Festspieloper Semele im Gottesdienst aufzuführen. Dabei treffen sich dann ebenso begeisterte Laien mit Profis, wie Jung und Alt: Das Jugend-Sinfonie-Orchester Göttingen tritt an diesem Tag in die Fußstapfen des FestspielOrchesters und liefert somit dem Publikum einen ersten Vorgeschmack auf die in wenigen Wochen startenden Festspiele.

Tageblatt-Chor 2023

Michael Krause Einstudierung

Jugend-Sinfonie-Orchester Göttingen

Daniel Eismann Einstudierung

George Petrou Musikalische Leitung

07. Mai 2023 | Auftaktkonzert
07
Sonntag
07. Mai 2023
Aula der Universität Göttingen

Kleider machen Leute. Wer Glitzerkleid statt Latzhose aus seinem Kleiderschrank zaubert, wirkt eben völlig anders – selbst wenn dieselbe Person drinsteckt.

Ähnlich funktionieren musikalische Variationen: Ein und dasselbe Thema erklingt im immer neuen Kostüm, wobei auch antike Stücke modern aufgepeppt werden können. Johannes Brahms etwa kramt 1861 ein simples, schön verziertes Händel-Schmuckstück heraus und kombiniert es mit seiner romantischen Garderobe: Von samtig weich bis extravagant ausladend – gutes Schuhwerk im Bass verspricht den sicheren Tritt. Rachmaninoff dagegen stülpt in seinen Corelli Variationen gleich mehrere Kleider übereinander: sportliche Virtuosität, jazzigen Glamour, barockes Ornament. Bei diesem Auftaktkonzert in Göttingen ist bei uns also wirklich jede Garderobe willkommen!

Disclaimer:

Das Programm hat sich verändert. Alexander Krichel spielt statt der Corelli Variationen nun die Études Tableaux von Rachmaninoff.

Händel Suite Nr. 1 (HWV 434)

Brahms Variationen und Fuge über ein Thema von Händel

Rachmaninoff Études Tableaux

Alexander Krichel
Klavier

13. Mai 2023
13
Samstag
13. Mai 2023

Wenn Georg rollt, dann sind die Händel-Festspiele auf Tour! Denn hinter dem Rollenden Georg verbirgt sich ein zur Konzertbühne verwandelter Lastwagen. Mit ihm fährt „Händel 4 Kids!“ quer durch Göttingen und lädt auf Spielplätzen und grünen Wiesen zu Mitmachkonzerten ein – immer auf der Suche nach Orten, an denen es keinen Konzertsaal gibt. So kommt die Konzertbühne zu euch nach Hause und lässt euch an der Faszination der Live-Konzerte teilhaben. Alle sind willkommen, um gemeinsam ein musikalisches Abenteuer zu erleben!

Aufführungen

10.30 Uhr
Nachbarschaftszentrum Grone

12.00 Uhr Weststadtzentrum

14.15 Uhr Nachbarschaftszentrum Holtenser Berg

15.45 Uhr Universitätsmedizin Göttingen

Eintritt frei

Maja Hilke Konzeption

Carolina Löwenstein Moderation

PRISMA

18. Mai 2023 | Oratorium
18
Donnerstag
18. Mai 2023
St. Johannis-Kirche, Göttingen

Inspiriert von einer der größten griechischen Mythen, wird Händels Hercules in einer konzertanten Fassung präsentiert. George Petrou leitet eine Starbesetzung mit der großartigen Mezzosopranistin Vivica Genaux in einer von Händels größten Frauenrollen und dem exzellenten NDR Vokalensemble, das seit Jahren den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen verbunden ist.

„Wohin soll ich fliehen? O verhängnisvoller Irrtum fehlgeleiteter Liebe!“ flucht Dejanira, als sie feststellt, versehentlich ihren Hercules ermordet zu haben. Ob Händel sich im Frühjahr 1745 ähnlich fühlte wie seine weibliche Hauptfigur? Jedenfalls hatte die Liebe zu Hercules auch ihn an den Rande des Abgrunds geführt: Denn das Oratorium wurde zum größten Flop seiner Karriere.

Dabei hatte er mit Dejanira eine der spannendsten Figuren der Operngeschichte geschaffen. Sein Werk erzählt die Geschichte der hochsensiblen, aber von Eifersucht gequälten Gattin, die aus Angst, verlassen zu werden, zur Mörderin wird. Für die Kämpfe in ihrem Herzen, ihr Hoffen, Wüten, Lieben, Zweifeln hat Händel meisterhafte Klänge gefunden. Doch das Publikum blieb aus.

Zu düster erschien die Story für einen unterhaltsamen Opernabend, zu wenig Glanz und Gloria wiederum hatte sie für ein Oratorium. Händel zog die Reißleine und beendete vorzeitig die Saison: „Ich muß nun zu meinem Schmerz feststellen, daß meine Anstrengungen, zu gefallen, keine Wirkung mehr tun, während meine Ausgaben sich erheblich steigern.“

Das finanzielle Drama der Händelschen Compagnie erlebte glücklicherweise ein Happy End: Ein Großteil der Subskribenten verzichtete aus Solidarität auf Rückzahlung ihrer Gelder, sodass Händel im folgenden Jahr die Oratorienpläne wieder aufnehmen konnte – dieses Mal mit Erfolg: Judas Maccabaeus wurde zu einem seiner größten Triumphe.

Weitere Aufführung:

22.5. | 19:00 Uhr
Hamburg
Elbphilharmonie

Tickets über die Elbphilharmonie

Werkeinführung (dt.)
18.5. | 18:00 Uhr
Altes Rathaus
Prof. Dr. Wolfgang Sandberger

Eintritt frei mit gültiger Eintrittskarte

Andreas Wolf Bass-Bariton | Hercules

Vivica Genaux Mezzosopran | Dejanira

Anna Dennis Sopran | Iole

Nick Pritchard Tenor | Hyllus

Lena Sutor-Wernich Mezzosopran | Lichas

NDR Vokalensemble
Klaas-Jan de Groot Einstudierung

FestspielOrchester Göttingen

George Petrou Musikalische Leitung

19
Freitag
19. Mai 2023
22. Mai 2023; 23. Mai 2023; 24. Mai 2023; 25. Mai 2023; 26. Mai 2023
St. Jacobi-Kirche

Wer an die Internationalen Händel-Festspiele in Göttingen denkt, dem kommen Bilder von prächtigen Operninszenierungen, internationalen Stars bei Oratorien und Galakonzerte in den Sinn. Doch neben den Festspielhighlights gibt es noch einiges mehr zu entdecken: Überall in der Stadt tun sich kleine bis große Konzertformate auf, um Händels Musik zu feiern! So wird schon in der Früh der Tag mit Händel eröffnet, wenn an beinahe jedem Morgen ein Glockenspiel vom Kirchturm St. Jacobi über Göttingens Dächer erklingt.

Weitere Aufführungen

22.5. | 9:00 Uhr
St. Jacobi-Kirche

23.5. | 9:00 Uhr
St. Jacobi-Kirche

24.5. | 9:00 Uhr
St. Jacobi-Kirche

25.5. | 9:00 Uhr
St. Jacobi-Kirche

26.5. | 9:00 Uhr
St. Jacobi-Kirche

Eintritt frei

Ernst Puschmann

19
Freitag
19. Mai 2023
Literaturhaus Göttingen

Der antike Held Herkules steht am Scheideweg zwischen Tugend und Lust. Wir müssen diese Wahl zum Glück heute nicht treffen und dürfen als Göttinger Händel-Gesellschaft e. V. die Festspiele voll umfänglich unterstützen: leidenschaftlich und tugendhaft zugleich! Wir teilen unsere Begeisterung für Händels Werk, wir teilen die Gewissheit, dass Alte Musik auch neue Impulse setzen kann. Und: Wir teilen das mit der Stadt, der Region, der Welt. Wir entfachen Festspielfreude und Freude am kulturellen Leben, in Göttingen ebenso wie in Südniedersachsen. Wir fördern „unser“ Festival ideell wie materiell in besonderer Weise.

Als Dank haben die Mitglieder der Göttinger Händel-Gesellschaft e. V. zahlreiche Vorteile:

  • Ticketerwerb eine Woche vor offiziellem Vorverkaufsstart

  • persönliches Exemplar des Festspiel-Magazins

  • Einführung in die neue Spielzeit durch den Intendanten vor Beginn des Vorverkaufs

  • Besuche von Opernproben

  • „Meet the Artist“

  • Sonderpreise für CD-Produktionen der Festspiele

  • organisierte, gemeinsame Musikreisen

  • Austausch mit Mitgliedern anderer Händel-Gesellschaften

  • Göttinger Händel-Beiträge (bei Wahl der „plus“-Mitgliedschaft)

Werden Sie Teil der mehr als 100-jährigen Erfolgsgeschichte Göttinger Händel-Festspiele, werden Sie Mitglied der Göttinger Händel-Gesellschaft!

Weiteres erfahren Sie auf der Website oder über unsere Geschäftsstelle.

www.haendel-gesellschaft.de/mitglied-werden

Göttinger Händel-Gesellschaft e. V.
Tel: +49 551 38 48 130
info@haendel-gesellschaft.de

19
Freitag
19. Mai 2023
20. Mai 2023; 21. Mai 2023; 28. Mai 2023
Forum Wissen Göttingen

Weitere Veranstaltungen:

20.5. | 14.00 Uhr

21.5. | 14.00 Uhr

28.5. | 14.00 Uhr

Anmeldung erforderlich unter Tel. +49 551 38 48 130 oder info@haendel-festspiele.de

19. Mai 2023 | Herakles am Scheideweg bei Händel und in der Antike
19
Freitag
19. Mai 2023
Forum Wissen Göttingen

Mit ‚Herakles am Scheideweg‘ befasst sich Händel mit einem antiken Mythos, der eine Erfindung der pädagogischen Literatur der Sophistik des 5. Jahrhunderts v. Chr. war. In der Antike hat der Mythos, in dem die personifizierte Tugend die Lust aussticht, vor allem in der Philosophenschule der Stoa Karriere gemacht, in der Neuzeit spielte er für die ebenfalls stoisch inspirierte Erziehungsliteratur vor allem in der Renaissance und im 18. Jahrhundert eine große Rolle.

Heute scheint er nur noch historisch interessant zu sein, klingt er doch allzu sehr nach altbackenen Moralvorstellungen und lustfeindlicher Pflichtenethik. In dem Vortrag wird gezeigt, warum die stoische Idee von Tugend und Laster uns heute näher steht, als man denken könnte und was das alles mit dem großen Streit um Vernunft und Wahrheit in der Antike zu tun hat.

Eintritt frei

Prof. Dr. Gyburg Uhlmann, Berlin

19. Mai 2023 | Festspieloper | PREMIERE
19
Freitag
19. Mai 2023
20. Mai 2023; 23. Mai 2023; 27. Mai 2023; 28. Mai 2023
Deutsches Theater Göttingen

Anknüpfend an den Erfolg von Giulio Cesare bei den letzten Festspielen inszeniert und dirigiert George Petrou dieses Jahr das szenische Oratorium SEMELE HWV 58. In der Neuinszenierung von Semele sind die in Göttingen bekannte Sopranistin Marie Lys in der Titelrolle und einer der größten britischen Tenöre, Jeremy Ovenden, in der anspruchsvollen Rolle des Jupiter zu erleben. Die Star-Mezzosopranistin Vivica Genaux ist mit der Doppelrolle der Juno und der Ino gefordert, und der Kammerchor Athen, ein brillantes junges Ensemble aus der griechischen Hauptstadt, singt Händels großartige Chöre.


Semele ist am Ziel ihrer Träume angelangt. So scheint es, als sie im zweiten Akt übermütig von „Endless pleasure, endless love“ schwärmt. Ihr heimlicher Liebhaber Jupiter hat sie in ein Luftschloss entführt, wo es an nichts mangelt: Diener, Schmuck, Partys und Sex – alles gibt es grenzenlos. Irgendwann beginnen jedoch Zweifel an ihrer Seele zu nagen. Als menschliches Wesen fühlt Semele sich dem Gott unterlegen. Diese Unsicherheit weiß Jupiters Gattin Juno für sich zu nutzen. Aus Eifersucht über die Affäre ihres Gatten erscheint sie Semele in Gestalt von deren Schwester Ino und rät: Wenn sie Jupiters Treue unter Beweis stellen wolle, müsse sie ihn zwingen, sich ihr in seiner wahren, göttlichen Gestalt zu offenbaren – so würde sie unsterblich.


Georg Friedrich Händel hat diesen antiken Stoff in ein musikalisches Drama verwandelt – aber keine Oper geschrieben! Er notierte auf der Partitur: „Nach der Art eines Oratoriums.“ Händel wollte damit den Konventionen der Oper entfliehen. An Stelle einer Virtuosenschau mit verwirrender Handlung sollte neue Klarheit treten: weniger Figuren auf der Bühne, dafür umso komplexere Charakterzeichnungen. Mit seiner Semele ist ihm das auf grandiose Weise gelungen – vor allem in Bezug auf die Hauptfiguren Semele, Jupiter und Juno, die zu den schwierigsten Rollen gehören, die Händel jemals geschaffen hat.

Weitere Aufführungen

20.5. | 18:00 Uhr
23.5. | 18:00 Uhr
27.5. | 16:00 Uhr
28.5. | 18:00 Uhr

Werkeinführungen (dt.)
Deutsches Theater Göttingen, DT-2

19.5. | 17:00 Uhr
Prof. Dr. Laurenz Lütteken

20.5. | 17:00 Uhr
Prof. Dr. Laurenz Lütteken

23.5. | 17:00 Uhr
Prof. Dr. Volker Römermann

27.5. | 15:00 Uhr
Prof. Dr. Andreas Waczkat

28.5. | 17:00 Uhr
Prof. Dr. Andreas Waczkat

Eintritt frei mit gültiger Opernkarte.

Marie Lys Sopran | Semele

Jeremy Ovenden Tenor | Jupiter, Apollo

Vivica Genaux Mezzosopran | Ino, Juno

Rafał Tomkiewicz Countertenor | Athamas

Riccardo Novaro Bariton | Cadmus, Somnus, High Priest

Marilena Striftombola Sopran | Iris

Kammerchor Athen

Agathangelos Georgakatos Einstudierung

FestspielOrchester Göttingen

George Petrou Regie und Musikalische Leitung

Paris Mexis Bühnenbild und Kostüme

Stella Kaltsou Licht

Aufführungsmaterial: Bärenreiter-Verlag

20. Mai 2023 | Händels schwieriger Weg ins antike Griechenland
20
Samstag
20. Mai 2023
Forum Wissen Göttingen

Mit der Rezeption des Altertums im Barock befassen sich renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beim diesjährigen Symposium. Auch für Georg Friedrich Händel spielten der griechische Mythos und die Szenen der griechischen Geschichte in seinen Opern und Oratorien eine Rolle. Um seine ganz eigene Zugangsweise zur Antike zu kontextualisieren, nimmt das Symposium zunächst zwei für Händel bedeutende Kulturräume in den Blick: Rom und London. Sodann werden einzelne Werke aus den Gattungen Oper und Oratorium konkreter beleuchtet.

Einführung
10:00 Uhr
Prof. Dr. Laurenz Lütteken, Zürich

Griechische Mythologie in Rom um 1700
10:15 Uhr
Prof. Dr. Florian Mehltretter, München

Griechische Antike und englischer Sensualismus
11:00 Uhr
Dr. Ina Knoth, Hamburg

Antike im Oratorium um 1740
(Semele / Hercules)

12:15 Uhr
Mag. Dr. Elena Abbado, Wien

Späte Opern:
Arianna in Creta und Alceste

13:00 Uhr
Prof. Dr. Panja Mücke, Mannheim

Eintritt frei.

Die Vorträge des Symposiums werden im Rahmen der Göttinger Händel-Beiträge veröffentlicht.

20. Mai 2023
20
Samstag
20. Mai 2023
Junges Theater Göttingen

Festspielzeit ist auch Kinderzeit! Sowohl Konzerte von, für und mit Kindern, als auch Babykonzerte werden an diesem Tag durch Bastel- und Instrumentenbaukurse ergänzt. Und als Höhepunkt der Workshops für Kinder wird gemeinsam eine Orgel gebaut, die dann auch noch im Konzert erklingen wird! All dies und viele weitere Überraschungen bietet „Händel 4 Kids!“ am ersten Festspielsamstag rund um das Junge Theater.

Eröffnet wird der Kindertag von der 3. Klasse der Albanischule, die zusammen mit dem Ensemble PRISMA ihre ganz eigene Interpretation von Semele vorstellt. Nach vielen Wochen und Monaten dürfen die Schüler und Schülerinnen das Ergebnis ihrer Arbeit bei einem Auftritt auf dem Festival vorführen. Für so manch einen jungen Gast dürfte das anschließende Babykonzert das erste Konzerterlebnis im Leben sein, auf das viele weitere folgen können. Das Rahmenprogramm des Kindertages zielt besonders auf die Neugier der jungen Entdecker:innen und beantwortet Fragen wie: Welches Instrument heißt eigentlich „Löwengebrüll“ und kann man es mit nach Hause nehmen? Und wie funktioniert überhaupt eine Orgel?

11.00 Uhr Eröffnungskonzert Albanischule & Prisma

12.00 Uhr Babykonzert BrabbelbrabbelNomNomNom

13.30 Uhr Konzert Albanischule & Prisma

14.15 Uhr Babykonzert BrabbelbrabbelNomNomNom

Eintritt frei

Wir bitten um Anmeldung an kbb@haendel-festspiele.de

Weitere Aufführung:
Die Schüler:innen der Albanischule führen ihr Programm vom Kindertag noch einmal am 25.5. um 17.00 Uhr im Jungen Theater auf.

BrabbelbabbelNomNomNom

Mitmachkonzert für die Allerkleinsten

Babys lieben Musik! Und weil das so ist, gibt es bei " BrabbelbabbelNomNomNom" ganz viel Musik – live und in Farbe. Laut und leise, langsam und schnell, bekannte und unbekannte Klänge. Hautnah und mit allen Sinnen machen die allerkleinsten Konzertbesucher*innen ihre ersten sinnlichen Konzerterfahrungen. Ob kuschelig und weich in Mamas Arm, bei Papa auf dem Schoß, mit Omi und Opi oder krabbelnd unterwegs im Raum – hier ist alles erlaubt. Gemeinsam mit ihren Begleitpersonen werden Babys und Kleinkinder zwischen 0 und 2 Jahren zum Mitsingen, Summen, Klatschen, Tanzen oder einfach zum Lauschen eingeladen.

Dauer: ca. 35 Minuten

Beteiligte:

Konzept und Gesang Sonja Catalano
Violine Aurelia Lampasiak
Violoncello Sophia Grest

Gemütlich machen kann man es sich am besten auf einer mitgebrachten Decke.

Hier spielt die Musik! Und zwar vor allem für die Allerkleinsten. Aus diesem Grund freuen wir uns, wenn jedes Baby von max. zwei weiteren Personen begleitetet wird.

20. Mai 2023 | Ensemble Prisma
20
Samstag
20. Mai 2023
21. Mai 2023; 28. Mai 2023
Forum Wissen Göttingen

Angelehnt an die Tradition des „Zimmermannischen Caffe-Hauß“ in Leipzig treffen bei unserem Café George Gesprächskonzerte auf Kaffee und Kuchen. Im Museumscafé Liesels des Forum Wissen lädt unser Geschäftsführender Intendant Jochen Schäfsmeier seine Gäste ein, sich mit Musikbeiträgen vorzustellen, um anschließend Frage und Antwort zu stehen. Während Sie Ihren Kaffee genießen, werden hier die Hintergründe zu den Werken und die Motivation zur Programmauswahl der Künstler:innen erläutert. Eingeladen sind PRISMA, Mitglieder des FestspielOrchesters und das Ensemble Masques. Und natürlich Sie, wenn Ihnen nach einem Stück Kuchen ist.

Weitere Veranstaltungen

21.5. | 15:00 Uhr | Mitglieder des FOG

28.5. | 15:00 Uhr | Ensemble Masques

20. Mai 2023 | Ase me! - Lass mich!
20
Samstag
20. Mai 2023
Burg Hardeg, Hardegsen

Wer alle Facetten der griechischen Musikszene kennenlernen möchte, sollte sich den Rembetiko auf keinen Fall entgehen lassen. Subtil, melancholisch und hintergründig war er die Musik Geflüchteter im letzten Jahrhundert. Sie erzählten darin von ihren Schicksalen, sangen von Liebe, Drogen und Knast. Vertrieben aus ihrer Heimat Izmir und anderen Orten Kleinasiens, waren sie auch in den griechischen Hafenstädten, wo sie Schutz suchten, nicht willkommene Fremde. Mit ihren Liedern, begleitet von verschiedensten Zupfinstrumenten, stellten sie das bürgerliche Leben infrage und suchten Trost in fröhlichen Tänzen. Es entstand eine ganz eigene Musik, beeinflusst von der türkischen und griechischen Kultur.

Eleanna Pitsikaki und Murat Coşkun singen zweisprachig in ihrer jeweiligen Muttersprache Klassiker der Rembetiko-Tradition und interpretieren sie neu – gemeinsam mit Annette Maye an der Klarinette, die seit langem mit Coşkun im Duo FisFüz auftritt.

Lieder über Flucht und Neuanfang, inspiriert vom Rembetiko

Bustransfer: 18:15 Uhr

Führung durch die Burg: Aufgrund von Bauarbeiten an der Burg kann die Führung nicht stattfinden. Die Bauarbeiten haben sich wegen der Wetterlage verzögert.

Ticket für den Bustransfer:
https://haendelfest.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/shop?abologin=true&event=234

Annette Maye Klarinette

Eleanna Pitsikaki Kanun, Gesang

Murat Coşkun Perkussion, Gesang

21. Mai 2023
21
Sonntag
21. Mai 2023
Aula der Universität Göttingen

Sergey Malov und Irina Zahharenkova verschränken Sonaten von Händel mit Sonaten von Bach. In ihrem Konzert stellen sie nicht nur die Barockmeister nebeneinander, sondern auch zwei Instrumente: Violine und Violoncello da spalla. Letzteres sieht aus wie ein kleines Cello, das man sich mit einem Gurt um den Hals hängt. Vor der Brust wird dann auf den Saiten mit einem Bogen gestrichen. Das sieht für heutige Augen erst einmal ungewöhnlich aus, lässt aber fantastisch in die Klanglichkeit eines anderen Jahrhunderts horchen. In unseren Tagen beherrschen nur Wenige dieses Instrument – und Sergey Malov gilt als einer der besten.

Die Händelsonaten HWV 372 und 373 wird er auf der Violine spielen, die anderen auf dem Violoncello da spalla. Zeit genug, den warmen und wohlig sonoren Klang dieses historischen Streichinstruments in all seinen Facetten zu entdecken.

Bach Sonaten 1-3 (BWW 1027-1029)

Händel Sonaten (HWV 372-373) & Sonate für Cembalo concertato und da spalla

Sergey Malov Violoncello da spalla, Violine

Irina Zahharenkova Cembalo

21. Mai 2023
21
Sonntag
21. Mai 2023
Stadthalle Osterode

Spielen Sie Lotto? Wenn Sie Ihr Glück den Zahlen anvertrauen, stehen Sie in einer langen Tradition. Bereits die antiken Griechen glaubten an die höhere Bedeutung der Ziffern, wobei ihnen eine besonders heilig war: die Vier. Aus ihr ergibt sich der Begriff „Tetraktys“, geprägt von den Pythagoreern. Er bezeichnet die Tatsache, dass die ersten vier Zahlen addiert zehn ergeben.
Ausgehend von diesem mystischen Konzept ergründet das Ensemble filoBarocco die Wurzeln westlicher Harmonik. Schließlich war es auch Pythagoras, der die Schwingung einer Saite erforschte und damit die theoretische Grundlage schuf, um zwischen Konsonanz und Dissonanz zu unterscheiden.

In diesem Konzert wird die Theorie zum sinnlichen Erlebnis: filoBarocco präsentiert ein reizvolles Wechselspiel barocker Sätze mit griechischen Tänzen, Monodien und Fantasien. Und zeigt, welche glückspendenden Symbiosen entstehen können, wenn Musik und Mathematik gekonnt kombiniert werden.

Ouvertüre, Suite und Fantasien über griechische Melodien

Händel Sonaten (HWV 389, 390 a, 398, 399)

Bustransfer: 13:30 Uhr

Ticket für den Bustransfer:
https://haendelfest.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/shop?abologin=true&event=235

filoBarocco

Chöre der Musikgemeinde Osterode am Harz e. V.

21
Sonntag
21. Mai 2023
Sheddachhalle, Sartorius-Quartier

Agrippinas Intrigenwerk erbebt. Ihrem Sohn will sie die Cäsarenkrone sichern und sich selbst durch Allianzen schützen. Aber jetzt ist sie in die Fänge von Il Giratempo geraten.

Das „Zeitenwandler“-Ensemble ist so stilbewandert, dass es die Kaiserin vom alten Rom über barocke Berge bis in Jazz-Weiten lockt. Zu Agrippinas tückischen Gesängen glitzern Theorben und die Trompete schnarrt in den Händen von Pascal Klewer, einem der fesselndsten Künstler, den die deutsche Jazzszene derzeit zu bieten hat. Mit Il Giratempo überführt er Händels Tradition ins Heute: Der Barockkomponist hatte in seiner sechsten Oper nicht nur eigenes Material recycelt, sondern auch zahlreiche Ideen von Kollegen geklaut. Dass seine Agrippina vor allem für die dramaturgische wie musikalische Stringenz gefeiert wurde, zeigt, dass nicht jeder Ton aus derselben Feder stammen muss, um ein authentisches Meisterwerk zu schaffen.

nach Händel Agrippina (HWV 6)

Laila Salome Fischer Mezzosopran

Pascal Klewer Jazztrompete

Il Giratempo

Eva Hoppe Illustrationen/Icons

22. Mai 2023 | Vorrunde
22
Montag
22. Mai 2023
23. Mai 2023
Alte Mensa, Adam-von-Trott-Saal

Seit 2017 legt die „göttingen händel competition“ den Fokus auf die Förderung junger Talente und verbindet dabei Wettbewerbsinhalte eng mit dem Festspielmotto. So dürfen das Publikum und die Jury sich in diesem Jahr auf Inhalte zum Thema Hellas! freuen. Mit seinen starken Partner:innen, einer hochkarätigen Jury und attraktiven Preisen ist der Wettbewerb ein wichtiger Bestandteil der Festspiele geworden. Jedes Jahr werden aufs Neue insgesamt vier Preise vergeben. Der erste Preis, dotiert mit 5.000 €, beinhaltet auch einen Auftritt beim Preisträgerkonzert am 24.5.2023 im Rahmen der Festspiele.

1. Preis der Göttinger Händel-Gesellschaft e. V.
Dotiert mit 5.000 € sowie einem Auftritt beim Preisträgerkonzert am 24. Mai 2023

Sonderpreis "Musik und Raum"
Dotiert mit 2.000 € sowie je einem Auftritt beim Preisträgerkonzert "Musik und Raum" am 25. Mai 2023 und bei FELIX! - Original. Klang. Köln.

Bärenreiter Urtext-Preis
Notengutschein

Publikumspreis
Abstimmungsberechtigt sind die Besucher:innen, die einen Tagespass des zweiten Wettbewerbstages vorweisen können

Je Konzertblock präsentieren zwei Ensembles jeweils 15 Min. Programm und 10 Min. Gespräch.

Konzertblock 1
10:00 Uhr - 11:00 Uhr

Konzertblock 2
11:30 Uhr - 12:30 Uhr

Konzertblock 3
14:30 Uhr - 15:30 Uhr

22. Mai 2023 | Ein Hoch auf die Musen
22
Montag
22. Mai 2023
Bremers Weinkellerei am Wall

Massiv ragt er empor, der griechische Gebirgsstock Parnass, im Winter mit Schnee bestäubt, im Sommer ein mächtiges Schauspiel aus Wald und Fels. Antiken Mythen zufolge beheimaten die wilden Berge nicht nur Apollon, sondern auch die neun olympischen Musen. Mit Lyra oder Schriftrolle bestückt, könnten sie durch Wald und Wiesen wandeln – und dieser Komponist lieferte ihnen funkelnde Klanggewänder: Johann Caspar Ferdinand Fischer, ein Zeitgenosse Bachs, der aus Böhmen stammte und als Hofkapellmeister in Rastatt wirkte. Er hat jeder Kunstgöttin eine Cembalo-Suite maßgeschneidert, französisch-elegant, ideal für Tanz und geistreiches Sinnieren.
Bei diesem Konzert werden die Charakterstücke von der ungarischen Musikerin Flóra Fábri kunstvoll belebt und von Texten flankiert, ausgewählt vom Deutschen Theater Göttingen und: von der Muse geküsst. Füllt den Kelch und lasst die Spiele beginnen!

Ausschnitte aus Fischer: Musicalischer Parnassus

weitere Aufführung:

23.5. | 18:00 Uhr

Flóra Fábri Cembalo

22. Mai 2023
22
Montag
22. Mai 2023
St. Marien-Kirche, Göttingen

Agathangelos Georgakatos und sein in Athen beheimateter A-capella-Chor entführt uns auf eine Reise in die Welt der choralen a-capella Musik von der italienischen und französischen Renaissance bis hin zu zeitgenössischen europäischen und insbesondere griechischen Komponisten wie Manos Chatzidakis, Theodoros Papakonstadinou, Giannis Konstadinithis, Ioannis Sakellaridis, Alekos Enian und vielen andere.

Geistliche und weltliche Werke für A-cappella-Chor von

Adamis, Sakellaridis, Chatzidakis, Monteverdi, Kodály u. a.

Kammerchor Athen

Χορωδία Δωματίου Αθηνών

Agathangelos Georgakatos Leitung

23. Mai 2023 | Die musikalische Mittagspause
23
Dienstag
23. Mai 2023
25. Mai 2023; 26. Mai 2023
St. Jacobi-Kirche

Eine Mittagspause mit Händel – in der zweiten Festspielwoche bieten wir mit kurzen Konzerten die Möglichkeit, die Mittagszeit mit Musik zu verbringen. Ob in Kantinen, in der Kirche, der Fußgängerzone oder dem Literaturhaus: An verschiedenen Locations überall in Göttingen verteilt laden wir Sie herzlich ein, einen kleinen musikalischen Vorgeschmack auf die Abendkonzerte zu bekommen. Als Gäste begrüßen wir filoBarocco, WorldBrass, Spark und Nils Mönkemeyer.

weitere Veranstaltungen:

25.5. | 12:30 Uhr | WorldBrass | Sparkasse, Michaelishaus

26.5. | 12:30 Uhr | Nils Mönkemeyer | Literaturhaus

Spark

23. Mai 2023 | Ein Hoch auf die Musen
23
Dienstag
23. Mai 2023
Bremers Weinkellerei am Wall

Massiv ragt er empor, der griechische Gebirgsstock Parnass, im Winter mit Schnee bestäubt, im Sommer ein mächtiges Schauspiel aus Wald und Fels. Antiken Mythen zufolge beheimaten die wilden Berge nicht nur Apollon, sondern auch die neun olympischen Musen. Mit Lyra oder Schriftrolle bestückt, könnten sie durch Wald und Wiesen wandeln – und dieser Komponist lieferte ihnen funkelnde Klanggewänder: Johann Caspar Ferdinand Fischer, ein Zeitgenosse Bachs, der aus Böhmen stammte und als Hofkapellmeister in Rastatt wirkte. Er hat jeder Kunstgöttin eine Cembalo-Suite maßgeschneidert, französisch-elegant, ideal für Tanz und geistreiches Sinnieren.

Bei diesem Konzert werden die Charakterstücke von der ungarischen Musikerin Flóra Fábri kunstvoll belebt und von Texten flankiert, ausgewählt vom Deutschen Theater Göttingen und: von der Muse geküsst. Füllt den Kelch und lasst die Spiele beginnen!

Ausschnitte aus Fischer: Musicalischer Parnassus

Weitere Aufführung:
22.5. | 18:00 Uhr

Flóra Fábri Cembalo

23. Mai 2023 | Closer to Paradise - Die Sehnsucht als Klangerlebnis
23
Dienstag
23. Mai 2023
PS.Halle, Einbeck

Dieses Konzert möchte dem „Kern des Glühens“ nachgehen – der Sehnsucht. Benannt nach dem Stück „Closer to Paradise“ von Daniel Koschitzki, einem der Blockflötisten des Ensembles, ergründen Countertenor Valer Sabadus und die „klassische Band“ Spark musikalische Utopien. Das Programm von Antonio Vivaldi bis Rammstein führt damit nicht nur einmal quer durch die Musikgeschichte, sondern versammelt auch unterschiedlichste Gemütszustände. Von paradiesischem Vogelgesang aus Händels Rinaldo über unterschwellig brodelnde Tangoklänge von Ljova Zhurbin und getriebene Heimatsuche in Schumanns „In der Fremde“ bis hin zu tiefschwarzer Dunkelheit bei Depeche Mode. Leuchtender Fixstern auf dieser Reise zwischen den Extremen ist die Stimme von Valer Sabadus, die in ihrer entrückten Leichtigkeit selbst wirkt, als käme sie aus einer anderen Welt.

Werke von Vivaldi, Händel, Schumann, Satie und Weill bis zu Leo Ferré, Depeche Mode und Rammstein

Bustransfer: 17:00 Uhr | Tickets für den Bustransfer können separat erworben werden

Konzerteinführung (dt.): 23.5. | 18:30 Uhr | PS. Halle Einbeck | Eintritt frei mit gültiger Eintrittskarte

Ticket für den Bustransfer:
https://haendelfest.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/shop?abologin=true&event=236

Valer Sabadus Countertenor

Spark - Die klassische Band

24. Mai 2023 | Preis der Göttinger Händel-Gesellschaft e. V.
24
Mittwoch
24. Mai 2023
St. Albani-Kirche, Göttingen

Zum sechsten Mal haben sich junge Ensembles aus ganz Europa in Göttingen dem Wettbewerb gestellt und präsentierten einer fachkundigen Jury ihre musikalischen Vorstellungen zu „Hellas!“. Als Teil des Preises der Göttinger Händel-Gesellschaft e. V. gestaltet das Gewinnerensemble das Preisträgerkonzert in der St. Albani-Kirche, Göttingen.

Herzichen Glückwunsch!

Im Wettbewerb gingen "Ensemble Barock_Plus" und "Duo Agion" als Sieger hervor. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf das Konzert am 24.5. in der St. Albani-Kirche!

24
Mittwoch
24. Mai 2023
Aula der Universität Göttingen

In diesem Jahr wird Händels Musik mit der aus Griechenland konfrontiert und bereichert. Ein besonders kunstvoll verwobenes Programm präsentiert das Göttinger Symphonieorchester unter Chefdirigent Nicholas Milton. Auch wenn die beiden musikalischen Welten auf den ersten Blick völlig fremd erscheinen: Beim genauen Nachspüren blitzen überraschende Parallelen auf – wie etwa das Rhythmisch-Tänzerische in der Musik von Nikos Skalkottas und in dem schwungvollem „Einzug der Königin von Saba“, einem kurzen Orchesterstück aus Händels Oratorium Solomon. Wo sich keine Gemeinsamkeiten zeigen, treten die Gegensätze umso deutlicher hervor und lassen die Eigenheiten kräftig strahlen. Dafür sorgt auch Hornist Felix Klieser, der die Solo-Stimmen zum Glänzen bringt, sei es in den arrangierten Händel-Arien oder in Strauss’ erstem, fantasiereichen Hornkonzert.

Händel Arien bearbeitet für Horn und Streichorchester

Händel / arr. Beecham The Faithful Shepherd

Strauss Horn-Konzert Nr. 1

Skalkottas Fünf griechische Tänze

Theodorakis Oedipus Tyrannos

Felix Klieser Horn

Göttinger Symphonieorchester

Nicholas Milton Musikalische Leitung

25. Mai 2023 | Melodram von Georg Anton Benda
25
Donnerstag
25. Mai 2023
Aula Freie Waldorfschule, Göttingen

„Wir haben mit größtem Vergnügen zwei Aufführungen von Bendas Medea besucht. Nichts hat mich je mehr beeindruckt! Die Verbindung von Prosa und Musik ist höchst erfreulich. Benda ist einer meiner Lieblingskomponisten.“ So schrieb der junge Wolfgang Amadeus Mozart an seinen Vater, als er eine Aufführung der Medea in Mannheim erlebte. Im 18. Jahrhundert bezeichnete man mit dem Begriff „Melodrama“ eine Form, die für damalige Verhältnisse avantgardistisch genug war, um das Genie des jungen Wolfgang zu beeindrucken: ein Theaterstück mit musikalischer Begleitung, aber mit Rezitationen anstelle von Gesang.

Wenn Eva Vogel, eine der vielseitigsten Sängerinnen Deutschlands, in Göttingen zur Stimme der Medea wird, kann sich das Publikum darauf freuen, den fast schizophrenen Monolog dieser Figur auf der Bühne zu erleben.

„Hier lieg ich und fleh um Rache auf Jasons Haupt!“ schreit Medea, die Verlassene. Jason, Vater ihrer Kinder, den sie einst so leidenschaftlich liebte, der erst durch ihre Kraft zu Macht und Herrschaft gelangte, hat sie verstoßen für eine andere Frau. Doch Medea hasst so leidenschaftlich, wie sie liebt. Ihre Rache bringt nicht nur dem Königspaar Jason und Kreusa den Tod, sondern lässt sie zur Mörderin der eigenen Kinder werden.

Wie kann eine liebende Mutter solche Gräueltaten begehen? Welche Kämpfe toben in Medeas Innern? Seit Jahrtausenden machen Fragen wie diese die antike Tragödie nach Euripides zu einem beliebten Theaterstoff.

Ergänzt wird das Programm durch Georg Friedrich Händels Ouvertüre zur Oper Teseo sowie durch Werke von zwei der wichtigsten noch lebenden griechischen Komponisten. Giorgos Kouroupos und Giorgos Koumendakis haben sich der Herausforderung gestellt, Musik für Barockinstrumente zu komponieren. Inspiriert von den exotischen Farben der historischen Instrumente schaffen sie Werke, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbinden.

Händel Ouverture Teseo (HWV 9)

Koumendakis Five more steps ...

Kouroupos Lamento - Concerto grosso

Benda Medea

Konzerteinführung (dt.)

25.5. | 18:00 Uhr | Prof. Dr. Andreas Waczkat

Eva Vogel Rezitation - Medea

Lena Sutor-Wernich Mezzosopran

FestspielOrchester Göttingen

Georg Petrou Musikalische Leitung

25. Mai 2023 | göttingen händel competition
25
Donnerstag
25. Mai 2023
Kirche Waake

Sowohl für Künstler:innen als auch das Publikum spielt der Ort eine wichtige Rolle für das Konzerterlebnis. Größe, Anordnung, Position der Bühne, Akustik – all das sind Faktoren, die die Aufführung wie Wahrnehmung der Musik beeinflussen können. Aus diesem Grund ist die Berücksichtigung dieser ortsabhängigen Variablen auch ein wesentlicher Aspekt bei der Vorbereitung einer jeden Aufführung. Die Kategorie „Musik und Raum“ bewertet die räumliche Konzeption der Ensembles mit Blick auf die optimale Nutzung des Konzertorts und die Programmgestaltung hierfür. Als Spielstätte wurde die Kirche in Waake ausgewählt.

Herzichen Glückwunsch!

Im Wettbewerb wurde dem Ensemble "Arc of Iris" der Sonderpreis "Musik und Raum" zugesprochen. Wir gratulieren herzilchen und freuen uns auf das Konzert am 25.5.!

Bustransfer:
17.30 Uhr

Führung durch das "Museum auf dem Gutshof":
18.00 Uhr | Anmeldung unter info@haendel-festspiele.de

Ticket für den Bustransfer:
https://haendelfest.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/shop?abologin=true&event=237

26. Mai 2023
26
Freitag
26. Mai 2023
St. Jacobi-Kirche

Veranstalter:

Ev.-luth. Kirchengemeinde St. Jacobi

Werke von Franz Liszt

Stefan Kordes Orgel

26. Mai 2023 | Stiftungskonzert
26
Freitag
26. Mai 2023
Aula der Universität Göttingen

Eine Szene in tiefem Blau zeigt das Gemälde „Abend am Fenster“ von Marc Chagall. An den Bildrand schmiegt sich ein Liebespaar, beobachtet vom fahlen Mond und einem tanzenden Hahn. Das Kunstwerk inspirierte Konstantia Gourzi zu einer Komposition für Viola solo und Glöckchen, die der Spieler mit dem Fuß bedienen muss.
Mit ihrer Musik entführt die griechische, in Deutschland lebende Komponistin in Zauberwelten, die farbenreich und fantasievoll klingen. So auch die „Sängerin der Komischen Oper“ nach einem Bild von Paul Klee – das erste von mehreren Stücken, die sie für Nils Mönkemeyer geschrieben hat.
Der Bratschist kombiniert in diesem Konzert die Werke von Gourzi mit sinnlichen, barocken Sonaten und Fantasien; von den virtuosen Geigern Arcangelo Corelli und Nicola Matteis sowie vom Musiksammler William Flackton. Und natürlich Händel: seine berühmten Sonaten für Blockflöte erklingen hier in einer Bearbeitung für Viola und Barockensemble.

Händel Sonaten a-Moll (HWV 362) & B-Dur (HWV 377)

Gourzi Nine Lullabies u.a.

Mattheis 3 Fanatsien

Flackton Sonate c-Moll

Corelli La Follia

Konzerteinführung (dt.)

26.5. | 18:00 Uhr | Aula der Universität

Nils Mönkemeyer Viola

Matthias Bergmann Violoncello

Andreas Arend Theorbe

Sabine Erdmann Cembalo

26. Mai 2023 | Eine Reise zwischen den Tönen
26
Freitag
26. Mai 2023
Basilika St. Cyriakus, Duderstadt

Klänge wie Farben virtuos zu mischen, ist große Kunst. Erst so können Klanggemälde entstehen, die uns berühren und bewegen. Schon in der griechischen Antike hat man einzelne Töne eingefärbt, indem man sie um einen Halbtonschritt erhöhte oder verminderte. “χρώμα” lautet der griechische Begriff für „Farbe“, in lateinischer Schrift „Chrṓma“ – und der hat sich auch in der Musik etabliert.
Diese Praxis fasziniert das Ensemble La Camerata Chromatica: Ausgehend von einer Mikrotonalität in der italienischen Musik des 16. Jahrhunderts folgt das junge, sechsköpfige Ensemble Spuren einer chromatischen Entwicklung bis in den Frühbarock. Dabei stoßen sie auf unterschiedliche Stile: vom Italiener Claudio Monteverdi bis zum Niederländer Jan Pieterszoon Sweelinck. Eine facettenreiche Reise zu den Zwischentönen der Musikgeschichte, getragen von der starken Bindung zweier nah beieinander liegender Töne.

Ticketinfo:

Tickets fürs Konzert können Sie nun auch im Rathaus in Duderstadt und in der Geschäfsstelle vom GT Duderstadt erwerben.

Athenaeus Hymn to Apollo

und Werke von LeJeune, Frescobaldi, Vicentino, Gesualdi, di Lasso, de Rore, Lacorcia und Sweelinck

Bustransfer: 17:00 Uhr

Stadtführung: 18:00 Uhr | Anmeldung erforderlich

Ticket für den Bustransfer:
https://haendelfest.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/shop?event=238

La Camerata Chromatica

26. Mai 2023
26
Freitag
26. Mai 2023
Distribo Logistikzentrum

An pausbäckige Engelsbilder der Barockzeit dachte der finnische Komponist Einojuhani Rautavaara wohl kaum, als er seine „Playground for Angels“ schuf. Die Instrumente schnattern in seinem Stück für Blechbläserensemble nämlich geradezu hektisch durcheinander. Thematisch dreht sich in diesem Konzert alles um Götter, Engel und Mythen – in gewisser Hinsicht aber auch um den Kontrast zwischen Herrlichkeit und Trubel aus irdischer Perspektive. Während Gustav Holst vom kriegerischen Mars bis zum Freudenbringer Jupiter menschliche Charaktere unter dem Einfluss der Planeten zeigt, vereint Duke Ellington in seinen „Sacred Concerts“ spirituelle Kirchenmusik mit Big Band Sounds. Ein Geschenk des Himmels!

Händel Hercules Suite

Rautavaara Playground for Angels

Grieg Peer Gynt-Suiten

Holst Die Planeten

Duke Ellington Sacred Concerts

Bustransfer: 20.00 Uhr

Ticket für den Bustransfer:
https://haendelfest.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/shop?abologin=true&event=239

27. Mai 2023 | Hall of Fame | Lokhallentag
27
Samstag
27. Mai 2023
Lokhalle Göttingen

Los geht es mit einer Erkundungstour am Vormittag. Für die knipsen wir erst einmal das Licht aus: Durch die abgedunkelte Weite der großen Lokhalle führt uns der Weg entlang gewaltiger Stahlträger, vorbei an kargen Backsteinmauern zu einem erleuchteten Konzertort. Dort begrüßt Sie das erste Ensemble des Tages. Im düsteren Nichts warten wohl noch mehr Ensembles auf Sie. Aber wie viele werden es sein, und was werden Sie dort hören? Im wahrsten Sinne des Wortes richten wir die fokussierten Spotlights auf einzelne Konzertorte in der dunklen Halle.

Dort gibt es glänzende Stimmen, schimmernde Streicher und strahlende Bläser zu entdecken. Sie erklingen dort, wo früher laut gehämmert, an Dampfloks geschraubt und hart geschuftet wurde. Was für ein Kontrast aus roher Industrie und feinen Klängen! Die kleine Tour führt Sie zu verschiedenen Konzertstationen, aber alleine sind Sie dabei nicht. Moderator Juri Tetzlaff begleitet sie unterhaltsam durch Programm und Halle. Vorab verraten wir natürlich nicht, was es zu entdecken gibt. So können Sie intuitiv und unvoreingenommen in den Klang eintauchen. Nur so viel: Womöglich sind Ihnen die ein oder anderen Musiker:innen während des Festivals bereits begegnet.

Weitere Aufführung:

13.30 Uhr

Eintritt frei

27. Mai 2023 | Hall of Fame | Lokhallentag
27
Samstag
27. Mai 2023
Lokhalle Göttingen

Für Operneulinge könnte unser Public Screening genau das richtige sein: Die Leinwand-Übertragung bietet einen niedrigschwelligen Einstieg ins Opern Game. Abendgarderobe und hohe Preise fallen hier weg und werden durch das vertraute Flair eines Kinobesuchs ersetzt. Fantasy-Fans kommen in dem Moment auf ihre Kosten, wenn Götter, Drachen und Phönixe über die Leinwand fliegen. Begleitet wird das „Kino“-Erlebnis von unserem Moderator, der das Publikum sowohl unterhaltsam als auch erläuternd durch den Abend führt. Ein Muss für alle, die Lust haben, Kino und Oper auf eine etwas andere Art kennenzulernen.

Eintritt frei

27. Mai 2023 | Hall of Fame | Lokhallentag
27
Samstag
27. Mai 2023
Lokhalle Göttingen

Schauen mit den Ohren – darum geht es bei diesem Konzert. Denn unser Hörsinn wandelt sich, wenn wir nichts sehen: Die Geräusche wirken intensiver, sie übernehmen die Orientierung in der Schwärze. Die Ohren werden gespitzt, jedes Geräusch zu einem Ereignis. Die Musik lässt dann noch stärkere Bilder vor dem inneren Auge entstehen. Auch das gemeinschaftliche Hören spürt man noch leuchtender.

Sie erwartet ein bunt gemischtes Programm, verschiedene Ensembles werden auftreten. Aber die Details hüten wir wie ein Geheimnis, um vollkommene Unvoreingenommenheit zu ermöglichen. Am Eingang verbinden wir Ihnen die Augen und führen Sie sicher zum Platz. Dann erklingen wie aus dem Nichts die ersten Töne. Vielleicht ein Streichquartett? Oder sind das menschliche Stimmen? Was erst beklemmend wirken kann, entwickelt sich zur bewusstseinserweiternden Erfahrung, einem Spiel von Verstand und Fantasie.

Shawn Grocott Konzeption, Leitung

28. Mai 2023 | Georg Friedrich Händel, Anna von Hannover und ihre musikalisches Umfeld
28
Sonntag
28. Mai 2023
Aula der Universität Göttingen

Bekränzt mit Perlen, gehüllt in Hermelin und Seide, blickt sie aus dem Bilderrahmen: Prinzessin Anna, Tochter des britischen Königs. Dieser Konzertabend ist ihr gewidmet, der Lieblingsschülerin von Georg Friedrich Händel. Eigentlich unterrichtete er nicht gerne, aber Prinzessin Anna war eine Ausnahme – brillant am Cembalo, schnell im Notenlesen, versiert im Kontrapunkt. Für die Musikstunden schrieb Händel vermutlich mehrere Sonaten für Blockflöte und Generalbass.
Anna liebte die Musik, auch später, als sie heiratete und in die Niederlande zog. Hier scharte sie die besten Musiker um sich, unterhielt eine Hofkapelle und förderte begabte Komponisten. Zu ihnen zählten Jean-Marie Leclair, der seiner Gönnerin die leichtfüßigen Sonaten Opus 9 widmete, sowie der reiselustige Blockflötist Johann Christian Schickhardt. Am Hof in Den Haag verkehrte auch der Diplomat Wilhelm van Wassenaer, der exquisit komponieren konnte.
Der gute Geschmack der Prinzessin spiegelt sich im Konzertprogramm von Erik Bosgraaf und Francesco Corti: Elegant, lebenslustig und empfindsam klingen die Werke an diesem fein durchdachten Abend.

Händel Sonaten C-Dur (HWV 365) & d-Moll (HWV 367a)

Leclair Sonate op. 9/7

Schickhardt Sonate E-Dur

Van Wassenaer Sonate seconda e terza

Erik Bosgraaf Blockflöte

Francesco Corti Cembalo

28
Sonntag
28. Mai 2023
Deutsches Theater Göttingen

„Kann eine Opernaufführung auch locker und sogar lustig sein? Sie kann!“, lobt Per Schröter von der HNA die Familienfassung der vergangenen Festspiele. Genau diesen Anspruch verfolgt die Händel 4 Kids!-Reihe auch dieses Jahr, wenn keine andere als die Geschichte von Semele für die ganze Familie erzählt wird. Partys, leckeres Essen und Schmuck füllen den Tag der schönen Semele. Sie lebt in einem Luftschloss, das ihrem geliebten Jupiter gehört. Doch Achtung Semele! Der nächste Hinterhalt wartet schon auf die Schönheit und zielt auf ihren größten Schwachpunkt ab: ihre Menschlichkeit. Wird Semele die Täuschung früh genug erkennen oder endet das Ganze in einer Katastrophe? Am besten kommt ihr mit eurer ganzen Familie vorbei und findet es selbst heraus!

Solist:innen der Festspieloper

FestspielOrchester Göttingen

George Petrou Musikalische Leitung

Juri Tetzlaff Moderation

28. Mai 2023 | Nymphen und andere Mythen
28
Sonntag
28. Mai 2023

Wer weiß: Vielleicht verirrt sich ja eine echte Nymphe zu diesem Konzert? Ein Besuch der anmutigen Naturgeister wäre ein Erlebnis! Mystisch wird der Auftritt des Ensembles Ex Silentio aus Griechenland in jedem Fall.
Die Sopranistin Fanie Antonelou wird von Nymphen aus dem kretischen Meer singen: Der völlig unbekannte Komponist Frate Cherubino Cavallino hat Anfang des 17. Jahrhunderts neun Monodien über sie geschrieben. Auch die anderen Komponisten der ersten Konzerthälfte sind absolute Entdeckungen. Ihre neapolitanischen Gesänge aus dem 16. Jahrhundert führen in eine Zeit, als Kreta noch Teil der Republik Venedig war. Die zweite Hälfte knüpft daran an und führt zu Händel, der während seiner Studienreise durch Italien in Rom diese drei Solo-Kantaten schrieb. Ob er in dieser Zeit wohl eine Nymphe im Mittelmeer gesehen hat?

Werke von Leondaritis, Cavallino, de Laudis, Padovano und Händel

Bustransfer: 17.15 Uhr

Führung: 18.00 Uhr
Anmeldung erforderlich

Ticket für den Bustransfer:
https://haendelfest.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/shop?abologin=true&event=240

29. Mai 2023 | Bach gezupft
29
Montag
29. Mai 2023
Wellenreiter, Seeburg

Wer würde nicht gerne von dieser Musik geweckt werden? Wenn Alon Sariel zu seinen Instrumenten greift, geht die Sonne auf. Wirklich! Im Trailer zu seiner CD färbt sich der Himmel langsam rosa, die Meeresbrandung rauscht sanft, während er fließend von der Laute zur Ud zur Barockgitarre wechselt. „Like medicine!“, kommentiert ein YouTube-User.
Unter dem Albumtitel „Plucked Bach“ hat der Zupfkünstler eigene Bearbeitungen der berühmten Cellosuiten versammelt, die ihn wiederum zu einer Partita für Mandoline inspiriert haben. In Seeburg unternimmt Alon Sariel eine sehr persönliche Reise durch diese und andere Bachsche Werke, die ihn seit Jahrzehnten prägen und ihn begleiten werden „bis zu meinem letzten Tag“. Sariels eigene Note lässt Bachs Musik in frischen Pastellfarben strahlen. Mintgrün, Pfirsich oder Flieder – zärtlicher kann man die Vergangenheit wohl kaum wachtupfen.

Bach Suiten (BWV 1007, 1008, 1010, 1012) & Toccata d-Moll (BWV 565)

Sariel Mandolin Partita

Frühstück im Preis enthalten

Frühstücksbuffet ab ~ 6.15 Uhr

Bustransfer: 4.15 Uhr

Busrückfahrt: ~ 8.00 Uhr

Ticket für den Bustransfer:
https://haendelfest.eventim-inhouse.de/webshop/webticket/shop?abologin=true&event=241

Alon Sariel Mandoline, Laute, Barockgitarre, Ud

29
Montag
29. Mai 2023
St. Johannis-Kirche, Göttingen

Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, ACK in Göttingen lädt zum ökumenischen Gottesdienst am Pfingstmontag ein: vielstimmig, vielsprachig und auch musikalisch vom Festspielmotto Hellas! inspiriert. Die Predigt zum Pfingstmontag hält Pastor i. R. René Lammer, der fünf Jahre lang als Auslandspastor in Athen tätig war. Die Musik liefert das Ensemble Ex Silentio aus Griechenland, das am Vorabend sein Können bereits in Hann. Münden unter Beweis gestellt hat. Die gotische Sandsteinkirche im Stadtkern Göttingens ist von außen wie innen einen Besuch wert, vor allem zum Pfingstfest!

29. Mai 2023 | Jeanine De Bique
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Montag
29. Mai 2023
St. Johannis-Kirche, Göttingen

Eine glamouröse Stimme, ein fantastisches Orchester – zack, fertig ist das Konzept für die Glitzergala. Oder? Nicht mit Jeanine De Bique und Concerto Köln! Sie wagen den Blick über den Galarand, knöpfen sich einzelne Opernfiguren vor und ermutigen das Publikum zu neuen Betrachtungsweisen.
Sie kennen vielleicht Händels Oper Alcina? Aber wussten Sie, dass der heute unbekannte Riccardo Broschi bereits sieben Jahre zuvor eine ähnliche Oper geschrieben hatte? Von beiden Barockkomponisten gibt es eine Arie mit dem Titel, „Mi restano le lagrime“ – „Mir bleiben nur die Tränen noch“, die sich auch musikalisch ähneln. Innig und traurig tröpfeln in beiden Arien die Töne, die wunderschönen Melodien berühren sofort das Herz.

Egal ob Ouvertüre oder Arie, ob es um den Stoff zur mythischen Stadtgründerin Partenope, Rodelinda, Königin in der Lombardey, Kaiserin Agrippina oder Giulio Cesare geht: Jeanine De Bique und Concerto Köln setzen der Version von Händel immer die eines anderen Komponisten entgegen. So entstehen Charaktermosaike, deren Einzelteile unterschiedlicher Herkunft sind. Das lädt zum Rätseln, Staunen und Vergleichen ein. Die Idee zu diesem Programm stammt vom Bassbariton Yannis François. Er spricht dazu von einem Blick wie in einen zerbrochenen Spiegel.

„Mirrors“ heißt auch das Debüt-Album von Jeanine De Bique, das sie im vergangenen Jahr veröffentlicht hat. Bereits auf der CD hat sich der Programmansatz ihres Konzertes bewährt. Die mutigen weiblichen Opernfiguren inspirieren sie hörbar. Deren Stärke, Vergebung und Liebe kann Jeanine De Bique mühelos mit ihrer Stimme in Tönen darstellen. Die gefeierte Sopranistin stammt von der Karibik-Insel Trinidad und hat Klavier wie auch Gesang an der renommierten Manhattan School of Music in New York studiert. Von dort hat sie die großen Bühnen bis Wien erobert, wo sie berauschend schöne Partien von Händel über Wagner bis Arvo Pärt zu neuem Leben erweckt. Seele füllt den schimmernden Opernschein – erst recht bei einer Gala.

Händel aus Partenope, Rodelinda, Rodrigo, Alcina, Agrippa & Giulio, Cesare in Egitto

Graun Arien aus Rodelinda & Cleopatra e Cesare

Vinci Sinfonia aus Partenope

Telemann aus Germanicus

Jeanine De Bique Sopran

Concerto Köln